Was ist GIS/Geoinformatik?

Definition

Ein Geoinformationssystem (GIS) ist "ein rechner-gestütztes System, das aus Hardware, Software, Daten und den Anwendungen besteht. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfaßt und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert werden" BILL (1999).

Der wesentliche Unterschied zu einem herkömmlichen Informationssystem liegt im Raumbezug der im GIS verarbeiteten Daten. In einem GIS können große Mengen heterogener Datentypen (z.B. Vektor- oder Rasterdaten, alphanumerische Daten und Multimedia-Daten) verarbeitet werden.

GIS ist eine Querschnittsdisziplin, das bedeutet GIS ist nicht fest in einem Fachbereich angesiedelt und zugeordnet, sondern mit vielen Fachanwendungen kombinierbar. Ursprünglich geht GIS von den Umweltwissenschaften und dem Vermessungswesen aus und hat sich heute nahezu in allen technologie- und planungsorientierten Marktsegmenten etabliert und unterliegt einem stetigen Wachstum. Der Markt für Geoinformationen wächst überproportional und dementsprechend steigt auch der Bedarf an hochqualifiziertem Personal überdurchschnittlich. Wichtige Anwendungs- und Fachbereiche für GIS sind u. a.:

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Beispiel: Vortrag auf der GIS-Konferenz der Amerikanischen Flughäfen in Portland von Wolfgang Haller

weiterführende Informationen